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| 9076-A2011-162 |
Olympische Goldmedaille von 1952 in Helsinki mit dazugehörender Original-Urkunde aus dem Besitz des ungarischen Nationalspielers László Budai II. Schätzung 4'000.- bis 6'000.-
Olympische Goldmedaille von 1952 in Helsinki und Silbermedaille der Fussball-Weltmeisterschaft 1954 in Bern (Los 163) des früheren ungarischen Fussball-Nationalspielers László Budai II.
Gilbert Gress: Starkes Symbol
Der bekannte ehemalige Bundesliga-Trainer und heutige Sportkommentator des Schweizer Fernsehens Gilbert Gress spricht bei einer derartigen Medaille von einem «starken Symbol». Zwar gebe es noch bedeutendere Spieler als Budai II, doch könne er sich vorstellen, dass Fussballbegeisterte daran durchaus ein Interesse haben könnten. Er habe noch nie von derartigen Medaillen-Versteigerungen gehört und sei gespannt auf die Resonanz von Sammlern mit einer besonderen Nähe zu den Ereignissen rund um diese Medaillen. Es seien auch schon andere Trophäen oder Trikots unter den Hammer gekommen. Er selber habe den WM-Final 1954 in einer Gaststätte in Strassburg gesehen: «Sie war völlig überfüllt. Wenn man das ein paar Jahre nach dem Krieg erleben durfte, war das schon so etwas wie das Spiel des Jahrhunderts.»
Bernard Thurnheer: Faszinierende Zeit
Auch der bekannte Schweizer Sportkommentator Bernard Thurnheer hat noch nie von einer solchen Versteigerung gehört. Auch wenn die Medaillen von Budai II nur ein Teil der damals verteilten Medaillen an die Mannschaft sind, so hätten sie doch eine bestimmte historische Bedeutung – letztlich sei er Teil des damaligen ungarischen Wunderteams gewesen, und das zähle mit Blick auf die bewegte Geschichte. Den grössten Reiz vermutet Thurnheer «am ehest162en bei Fans, also wohl in Ungarn oder bei Fussball-Fans, die eigene Sammlungen haben oder kleine Museen.» Thurnheer spricht von einer sportlich gesehen faszinierenden Zeit: «Ich bin gespannt, wer diese mit Hilfe der ungarischen Medaillen nochmals hochleben lassen will!»
Horst Eckel, Fussball-Weltmeister 1954 mit der deutschen Nationalmannschaft:
«Starkes Stück Fussballgeschichte»
«Die Medaillen dokumentieren ein starkes Stück Fussballgeschichte und sind zwei Dokumente einer einzigartigen Mannschaft, die nur wenige Male besiegt wurde. Uns ist es in einem sagenhaften Spiel 1954 gelungen. Aufgrund der zahlreichen Begegnungen unserer Mannschaft mit den ungarischen Spielern ist eine enge Partnerschaft entstanden. Diese Partnerschaft wird von unserer Seite von der Fritz-Walter-Stiftung, in der ich im Beirat seit der Gründung 1999 Mitglied sein darf, weitergeführt. So haben wir massgeblich bei der Gründung der Jenö Buzánszky-Stiftung mitgeholfen. In 2010 haben wir den Bau eines Kleinspielfeldes in Dorog, Buzánszkys Heimatstadt, massgeblich mitfinanziert.»
(MwSt.-pflichtig)
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