Leipziger Münzhandlung und Auktion Heidrun Höhn e. K.

Inhaber: Manfred Höhn
Nikolaistraße 25,
04109 Leipzig

Tel. +49 (0) 341 12 47 90
Fax: +49 (0) 341 211 72 45

E-Mail: info@leipziger-muenzhandlung.de

Web: http://www.leipziger-muenzhandlung.de

Leipziger Münzhandlung und Auktion Heidrun Höhn e. K. ist ein Familienunternehmen, das am 1. Juli 1990 von der 2010 verstorbenen Numismatikerin Heidrun Höhn gegründet wurde.

Die Wende bot der seit ihrer Kindheit leidenschaftlich numismatisch engagierten Heidrun Höhn die Gelegenheit, sich mit ihrem großen Fachwissen und mit den Kontakten, die sie als Fachgebietsleiterin für Numismatik im Staatlichen Kunsthandel der DDR in Leipzig geknüpft hatte, selbstständig zu machen.

Bereits am 17. und 18. Juni 1991, fand die erste von vielen erfolgreichen Münzauktionen statt. 2.578 Positionen standen damals bereits auf der Versteigerungsliste.

Seitdem veranstalten wir zweimal internationale Saalauktionen mit jeweils etwa 4.000 zu versteigernden Objekten.

Wir akzeptieren folgende Zahlungsmöglichkeiten

Rechnung, Überweisung, Paypal

Impressum und Information zur Online-Streitschlichtung

Informationen zur Online-Streitschlichtung

Online-Streitschlichtung“ (OS-Plattform nach EU-VO)

Link zur Online-Streitschlichtung(splattform) der EU

Informationspflicht lt. Art. 14 der EU-Verordnung Nr. 524/2013 (ODR-VO)

Information zur Online-Streitbeilegung: Die EU-Kommission stellt eine Internet-Plattform zur Online-Beilegung von Streitigkeiten (sogenannte „OS-Plattform“) bereit, die als Anlaufstelle zur außergerichtlichen Beilegung von Streitigkeiten betreffend vertraglichen Verpflichtungen, die aus Online-Verträgen über Waren oder Dienstleistungen erwachsen, dient.

Die OS-Plattform der EU-Kommission ist erreichbar unter dem Link: https://ec.europa.eu/consumers/odr

Wir sind erreichbar über die E-Mail-Adresse: info@leipziger-muenzhandlung.de


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Auktionshaus Heidrun Höhn e. K.

Versteigerungsbedingungen Saalauktion

Versteigerungsbedingungen e-live Auktion

Versteigerungsbedingungen Saalauktion

Der Zutritt zur Versteigerung ist nur Interessenten gestattet, die einen Katalog besitzen. Mit Abgabe eines schriftlichen oder mündlichen Gebotes erkennt der Interessent die nachfolgenden Versteigerungsbedingungen an.

Die Versteigerung erfolgt im Auftrag und für Rechnung der Eigentümer unter Einhaltung der sich aus der Versteigerungsordnung (BGBl I 1976, 1346) ergebenden und für Kommissionäre geltenden gesetzlichen Bestimmungen des BGB und HGB gegen Barzahlung des Kaufpreises in EURO-Währung.

Die im Katalog angegebenen Preise sind Schätzpreise. Die Mindestgebote liegen bei 90% der Schätzpreise.

Der Nachverkauf der nicht während der Auktion versteigerten Ware erfolgt, wenn nicht anders limitiert, zu 90 % des Schätzpreises plus Aufgeld und Mehrwertsteuer siehe Punkt 5.

Der Zuschlagspreis ist Nettopreis und bildet die Berechnungsgrundlage für das vom Käufer zu zahlende Aufgeld für deutsche Sammler von 23 %. Goldmünzen, die von der MwSt. befreit sind, werden mit einem Aufgeld von 15% berechnet. Kursgültige Goldmünzen sind umsatzsteuerfrei; der Auktionator behält sich jedoch eine Nachberechnung der Umsatzsteuer für solche Stücke vor, die nicht in einem vom Bundesfinanzministerium noch zu erstellenden Katalog enthalten sind. Privaten Käufern, die ihren Wohnsitz in einem EU-Mitgliedsstaat haben, wird die deutsche Umsatzsteuer berechnet. Händlern, die ihren Geschäftssitz in einem EU-Mitgliedsstaat haben, werden gebeten, bei ihren Geboten ihre Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (UST-IdNr.) anzugeben, damit die ersteigerte Ware umsatzsteuerfrei geliefert werden kann.

Für Käufer mit Wohnsitz in Drittländern (außerhalb der EU) gilt: Das Aufgeld beträgt einheitlich 17 %. Wird die Ware vom Käufer selbst oder durch Dritte in Drittländer ausgeführt, wird die gesetzliche Umsatzsteuer berechnet, jedoch bei Vorlage der gesetzlich geforderten Ausfuhrnachweise erstattet. Führen wir diese Ware selbst in Drittländer aus, wird die gesetzliche Umsatzsteuer nicht berechnet. Es ist bankspesenfrei zu zahlen.

Der Versand geht zu Lasten des Ersteigerers bzw. Empfängers. Ausländische Kunden kaufen nach den Devisenbestimmungen ihres Landes; der Auktionator lehnt jede Haftung für Folgen, die sich aus Verstößen hiergegen ergeben können, ab. Versandformalitäten werden vom Versteigerer besorgt.

Die Zahlung des Kaufpreises ist bei anwesenden Käufern sofort, sofern vor der Auktion nicht anders vereinbart, bei schriftlichen Käufern (Bietern) 10 Tage nach Ausstellung der Auktionsrechnung fällig. Eine Stundung des Rechnungsbetrages ist nicht möglich. Der Versteigerer behält sich vor, Käufern, die kein ausreichendes Depot hinterlegt haben, eine Vorauskasse-Rechnung zuzusenden; in diesem Fall wird die ersteigerte Ware unmittelbar nach Zahlungseingang des Rechnungsbetrages an den Käufer versandt. Im Verzögerungsfalle ist der Versteigerer berechtigt ab Zuschlagsdatum Zinsen (1.5 % pro Monat) in Rechnung zu bringen.

Der Zuschlag erfolgt nach dreimaligem Ausruf des höchsten Gebotes und verpflichtet den Ersteigerer zur Abnahme. Bei Meinungsverschiedenheiten über den Zuschlag wird die Nummer noch einmal ausgerufen. Der Versteigerer ist berechtigt Nummern zu vereinen, zu trennen oder zurückzuziehen. Eine Vorausnahme von Nummern findet nicht statt. Im Bedarfsfall ist der Auktionator berechtigt, die Limite um eine Steigerungsstufe für den Kunden zu überschreiten, dies gilt besonders bei der Abgabe von gleich hohen Geboten Die Mindeststeigerungsstufen für das Bietungsverfahren betragen:

 

Mindeststeigerungsstufen:

bis zu 100,00 EUR: 5,00 EUR bis zu 5.000,00 EUR: 100,00 EUR

bis zu 200,00 EUR: 10,00 EUR bis zu 10.000,00 EUR: 200,00 EUR

bis zu 1.000,00 EUR: 20,00 EUR ab 10.000,00 EUR: 500,00 EUR

bis zu 3.000,00 EUR: 50,00 EUR

 

Die ersteigerte Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung aller Forderungen Eigentum des Verkäufers.

Soweit nicht anders vermerkt, gelten im Übrigen die allgemeinen Versteigerungsbestimmungen und, auch im Verhältnis zu ausländischen Kunden, gilt Deutsches Recht.

Wird die Zahlung nicht sofort an den Versteigerer geleistet oder die Abnahme der zugeschlagenen Sache verweigert, wird die Sache nicht an den Ersteigerer übergeben. Der Ersteigerer verliert seine Rechte aus dem Zuschlag und die Sache kann auf seine Kosten erneut versteigert werden. Der Ersteigerer haftet bei geringerem Erlös für den Ausfall; auf einen etwaigen Mehrerlös hat er keinen Anspruch.

Schriftliche Aufträge werden von uns ohne Auftragsprovision gewissenhaft ausgeführt. Aufträge von uns unbekannten Bietern können nur ausgeführt werden, wenn ein Depot hinterlegt wird oder Referenzen benannt werden. Schriftliche Aufträge bitten wir frühzeitig einzusenden. Bei mehreren gleich hohen Geboten erhält das zuerst eingegangene den Zuschlag. Unlimitierte Aufträge haben keinen Anspruch auf unbedingte Ausführung.

Telefonbieter verpflichten sich, mindestens den Schätzpreis der gebotenen Lose zu bieten. Telefonisches Bieten ist erst ab einer Schätzung von 500,- Euro möglich. Dies muss mit dem Auktionshaus mindestens 3 Tage vorher vereinbart werden. Für eine einwandfreie Verbindung und das Zustandekommen einer Leitung übernehmen wir keine Garantie.

Die Beschreibung im Katalog ist gewissenhaft durchgeführt. Sie begründet jedoch keine Rechts- oder Sachmängelhaftung gemäß §§434, 459ff BGB. Die Angabe der Erhaltung ist streng nach dem im deutschen Münzhandel üblichen Erhaltungseinstufungen vorgenommen und gilt als persönliche Beurteilung. Bei der Auktion anwesende Käufer kaufen grundsätzlich „wie besehen“. Die beigedruckten Preise sind Schätzpreise. Beanstandungen sind unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb 8 Tagen nach Erhalt der Ware schriftlich geltend zu machen.

Nicht erkannte gefälschte Auktionsware wird gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgenommen. Ausgenommen sind Orden und Ehrenzeichen. Für diese Stücke übernehmen wir keine Echtheitsgarantie.

Sämtliche Ansprüche wegen begründeter Beanstandungen sind auf den Netto-Rechnungswert der jeweils zugrundeliegenden Lieferung beschränkt. Im Übrigen haften der Versteigerer und seine Angestellten nur, falls ihnen vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten vorgeworfen werden kann. Nummern mit mehreren Münzen (Lots) sind nach dem Zuschlag von Beanstandungen (Fälschungen ausgenommen) ausgeschlossen. Soweit es sich bei den Stückzahlen des Lots um Circa-Angaben im Katalog handelt, haftet der Versteigerer nicht für abweichende Stückzahlen.

Die Echtheit der Stücke wird bis zur Höhe des Kaufpreises garantiert. Die beigedruckten Preise sind Schätzpreise, die unter-oder überschritten werden können. Aufträge, die unter 90% des Schätzpreises liegen, können nicht bearbeitet werden.

Erfüllungsort ist für beide Teile Leipzig. Für alle Streitigkeiten aus oder in Zusammenhang mit der Versteigerung ist der Gerichtsstand Leipzig, sofern es sich bei dem Ersteigerer um einen Vollkaufmann handelt.

Aus Kostengründen wird die Zusendung des Kataloges eingestellt, wenn sich der Empfänger während 18 Monaten weder an der Auktion beteiligt noch die Katalogschutzgebühr von 10,00 EUR entrichtet hat.

Auktionskataloge mit Ergebnisliste sind gegen Einzahlung eines Unkostenbeitrages von 10,00 EUR (europäisches Ausland 20,00 EUR / Übersee 30,00 EUR oder $ 30,00) auf die Volksbank Leipzig, SWIFT-BIC: GENO DEF 1 LVB und IBAN: DE 528 609 560 403 079 554 31 portofrei erhältlich. Die Ergebnisliste wird auch einzeln nach Einzahlung eines Unkostenbeitrages von 3,00 EUR auf obiges Postgiro Konto portofrei zugesandt. Einzelergebnisse können nicht mitgeteilt werden. Bitte auf Überweisungen den Absender deutlich angeben.

Solange Kataloginhaber, Auktionsteilnehmer und Bieter sich nicht gegenteilig äußern, versichern sie, daß der Katalog und die darin enthaltenen zeitgeschichtlichen und militärhistorischen Gegenstände aus der Zeit 1933-1945 nur zu Zwecken der staatsbürgerlichen Aufklärung, der Abwehr verfassungswidriger und verfassungsfeindlicher Bestrebungen, der Kunst oder Wissenschaft, der Forschung oder der Lehre, der Aufklärung oder der Berichterstattung über die Vorgänge des Zeitgeschehens oder der Geschichte oder ähnlichen Zwecken dient (§§ 86a, Abs. 3, StGB).

Für eingehende Gebote am Auktionstag übernimmt Leipziger Münzhandlung und Auktion Heidrun Höhn e.K. keine Gewähr.

 

Die Firma Leipziger Münzhandlung und Auktion Heidrun Höhn e.K., Inhaber Manfred Höhn, der Versteigerer und seine Einlieferer bieten diese Gegenstände nur unter diesen Voraussetzungen an. Mit der Abgabe von Geboten für Gegenstände, die mit Emblemen des Dritten Reiches versehen sind, verpflichtet sich der Bieter dazu, diese Dinge nur für historisch wissenschaftliche Zwecke aus oben genannten Gründen zu erwerben und in keiner Weise propagandistisch, insbesondere im Sinne der § 86a StGB, zu benutzen.

 

Leipziger Münzhandlung und Auktion Heidrun Höhn e.K, Inhaber: Manfred Höhn

Versteigerer: Saskia Höhn, Christina Höhn


 

Versteigerungsbedingungen e-live Auktion

 

1. Geltungsbereich
Die nachfolgenden Allgemeinen Versteigerungsbedingungen gelten für alle Rechtsgeschäfte zwischen der Leipziger Münzhandlung und Auktion Heidrun Höhn e. K. (i. F. Versteigerer) und den Kunden
und Ersteigerern (i. F. Kunden) im Rahmen der Internet-Auktionen des Versteigerers. Allen Änderungen dieser Versteigerungsbedingungen wird hiermit ausdrücklich widersprochen, ist ein Widerspruch
ausgeschlossen, so treten anstelle dieser die gesetzlichen Bestimmungen in Kraft. Abweichende Einkaufsbedingungen finden nur Anerkennung, wenn sie von uns schriftlich bestätigt worden sind.

2. Vertragsschluss
Bei den Versteigerungen handelt es sich um öffentliche Auktionen der Leipziger Münzhandlung und Auktion Heidrun Höhn e. K.. Versteigerer ist die Leipziger Münzhandlung und Auktion Heidrun Höhn
e.K. mit den Auktionatoren Saskia Höhn und Christina Höhn. Die Teilnahme an der Auktion ist nur denjenigen Kunden gestattet, die sich im Vorfeld auf der Homepagewww.leipziger-muenzhandlung.de
registriert oder ein schriftliches Gebot geschickt haben. Durch Abgabe eines Gebotes erkennt der Kunde diese Bedingungen an. Jedes Gebot des Kunden bei den Internet-Auktionen des Versteigerers
stellt ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Kaufvertrages dar. Dieses ist für den Kunden so lange verpflichtend, bis es von einem anderen Kunden überboten wurde oder die Versteigerung
des Stückes ohne Erteilung eines Zuschlages beendet wurde. Ein Vertrag kommt erst durch Zuschlag des Auktionators zustande. Der Zuschlag erfolgt nach dreimaliger Benennung des höchsten Gebo-
tes und verpflichtet zur Abnahme und zur Zahlung des kompletten Rechnungsbetrages. Sowohl mit der Registrierung als auch mit der Abgabe eines Gebotes werden die Allgemeinen Versteigerungsbe-
dingungen akzeptiert. Es bleibt dem Versteigerer vorbehalten, Personen aus besonderen Gründen von der Teilnahme an der Versteigerung auszuschließen. Die Versteigerung erfolgt im Auftrag und für
Rechnung der Eigentümer unter Einhaltung der sich aus der Versteigerungsordnung (BGBl I 1976, 1346) ergebenden und für Kommissionäre geltenden gesetzlichen Bestimmungen des BGB und HGB
gegen Barzahlung des Kaufpreises in EURO-Währung.

3. Katalog
Die im Online-Katalog angegebenen Preise sind Schätzpreise. Die Mindestgebote liegen bei 90% der Schätzpreise. Der Nachverkauf der nicht während der Auktion versteigerten Ware erfolgt, wenn
nicht anders limitiert, zu 90 % des Schätzpreises plus Aufgeld und Mehrwertsteuer. Der Zuschlagspreis bildet die Berechnungsgrundlage für das vom Kunden zu zahlende Auf-geld für deutsche
Sammler von 20 % inkl. der gültigen MwSt. Kursgültige Goldmünzen sind umsatzsteuerfrei; der Auktionator behält sich jedoch eine Nachberechnung der Umsatzsteuer für solche Stücke vor, die nicht
in einem vom Bundesfinanzministerium noch zu erstellenden Katalog enthalten sind. Goldmünzen, die von der Umsatzsteuer befreit sind, werden mit einem Aufgeld von 15 % berechnet. Händler, die
ihren Geschäftssitz in einem EU-Mitgliedsstaat haben, werden gebeten, bei ihren Geboten ihre Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (UST-IdNr.) anzugeben, damit die ersteigerte Ware umsatzsteuerfrei
geliefert werden kann.Ausländischen Kunden aus Ländern, die nicht Mitglied der EU sind, wird ein Aufschlag von 15 % auf den Zuschlagspreis berechnet. Sie erhalten die Lieferung nur gegen Zahlung
des Kaufpreises in EURO-Währung. Es ist bankspesenfrei zu zahlen.

4. Versand
Der Versand geht zu Lasten des Kunden bzw. Empfängers. Ausländische Kunden kaufen nach den Devisenbestimmungen ihres Landes; der Auktionator lehnt jede Haftung für Folgen, die sich aus
Verstößen hiergegen ergeben können, ab. Versandformalitäten werden vom Versteigerer besorgt. Die Versandkosten betragen für Deutschland 7,90 EUR; für die Staaten der EU 15,00 EUR und für
Nicht-EU-Staaten je nach Aufwand, jedoch maximal 30,00 EUR

5. Zahlung
Die Zahlung des Kaufpreises ist 10 Tage nach Ausstellung der Auktionsrechnung fällig. Eine Stundung des Rechnungsbetrages ist nicht möglich. Der Versteigerer behält sich vor, Kunden, die kein
ausreichendes Depot hinterlegt haben, eine Vorauskasse-Rechnung zuzusenden. In diesem Fall wird die ersteigerte Ware unmittelbar nach Zahlungseingang des Rechnungsbetrages an den Kunden
versandt. Im Verzögerungsfalle ist der Versteigerer berechtigt, ab Zuschlagsdatum Zinsen (1,5 % pro Monat) in Rechnung zu bringen. Wird die Zahlung nicht sofort an den Versteigerer geleistet oder
die Abnahme der zugeschlagenen Sache verweigert, wird die Sache nicht an den Kunden übergeben. Der Kunde verliert seine Rechte aus dem Zuschlag und die Sache kann auf seine Kosten erneut
versteigert werden. Der Kunde haftet bei geringerem Erlös für den Ausfall; auf einen etwaigen Mehrerlös hat er keinen Anspruch.

6. Versteigerung
Der Zuschlag erfolgt elektronisch nach dreimaligem Ausruf des höchsten Gebotes und verpflichtet den Kunden zur Abnahme. Die Mindeststeigerungsstufen für das Bieterverfahren betragen:
Mindeststeigerungsstufen:
bis zu     100,00 EUR:      5,00 EUR    
bis zu     200,00 EUR:      10,00 EUR      
bis zu     1.000,00 EUR:      20,00 EUR    
bis zu     3.000,00 EUR:      50,00 EUR
bis zu     5.000,00 EUR:      100,00 EUR
bis zu    10.000,00 EUR:      200,00 EUR
ab          10.000,00 EUR:      500,00 EUR
Die ersteigerte Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung aller Forderungen Eigentum des Verkäufers. Soweit nicht anders vermerkt, gelten im Übrigen die Allgemeinen Versteigerungsbestimmungen
und, auch im Verhältnis zu ausländischen Kunden, gilt deutsches Recht. Schriftliche Aufträge werden von uns ohne Auftragsprovision gewissenhaft ausgeführt. Aufträge von uns unbekannten Kunden
können nur ausgeführt werden, wenn ein Depot hinterlegt wird oder Referenzen benannt werden. Schriftliche Aufträge bitten wir frühzeitig einzusenden. Bei mehreren gleich hohen Geboten erhält das
zuerst eingegangene den Zuschlag. Unlimitierte Aufträge haben keinen Anspruch auf unbedingte Ausführung.

7. Mängelhaftung
Die Beschreibung im Katalog ist gewissenhaft durchgeführt. Sie begründet jedoch keine Rechts- oder Sachmängelhaftung gemäß §§ 434, 459 ff. BGB. Die Angabe der Erhaltung ist streng nach den im
deutschen Münzhandel üblichen Erhaltungseinstufungen vorgenommen und gilt als persönliche Beurteilung. Die beigedruckten Preise sind Schätzpreise. Beanstandungen sind unverzüglich, spätestens
jedoch innerhalb von 8 Tagen nach Erhalt der Ware schriftlich geltend zu machen. Nicht erkannte gefälschte Auktionsware wird gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgenommen. Ausgenommen
sind Orden und Ehrenzeichen. Für diese Stücke übernehmen wir keine Echtheitsgarantie. Sämtliche Ansprüche wegen begründeter Beanstandungen sind auf den Netto-Rechnungswert der jeweils
zugrundeliegenden Lieferung beschränkt. Im Übrigen haften der Versteigerer und seine Angestellten nur, falls ihnen vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten vorgeworfen werden kann. Nummern
mit mehreren Münzen (Lots) sind nach dem Zuschlag von Beanstandungen (Fälschungen ausgenommen) ausgeschlossen. Soweit es sich bei den Stückzahlen des Lots um Circa-Angaben im Katalog
handelt, haftet der Versteigerer nicht für abweichende Stückzahlen. Sollten gelieferte Artikel offensichtliche Mängel aufweisen, wozu auch Transportschäden zählen, so reklamieren Sie solche Mängel
sofort schriftlich, durch telefonische Vorankündigung oder durch Rücksendung der Ware. Die Versäumnis dieser Rüge hat allerdings für Ihre gesetzlichen Ansprüche keine Konsequenzen. Sollte sich
wider Erwarten ein Stück als falsch herausstellen, ist die Gewährleistung auf die Höhe des Zuschlagspreises plus Aufgeld beschränkt. Bei nicht zu lösenden Meinungsverschiedenheiten kann der
Versteigerer einen Sachverständigen seiner Wahl beauftragen, wobei die Kosten der unterlegenen Partei in Rechnung gestellt werden.

8. Erfüllungsort ist für beide Teile Leipzig. Für alle Streitigkeiten aus oder in Zusammenhang mit der Versteigerung ist der Gerichtsstand Leipzig, sofern es sich bei dem Kunden um einen Vollkaufmann
handelt.

9. Solange Kataloginhaber, Auktionsteilnehmer und Kunden sich nicht gegenteilig äußern, versichern sie, dass sie den Katalog und die darin enthaltenen zeitgeschichtlichen und militärhistorischen
Gegenstände aus der Zeit 1933-1945 nur zu Zwecken der staatsbürgerlichen Aufklärung, der Abwehr verfassungswidriger und verfassungsfeindlicher Bestrebungen, der Kunst oder Wissenschaft, der
Forschung oder der Lehre, der Aufklärung oder der Berichterstattung über die Vorgänge des Zeitgeschehens oder der Geschichte oder ähnlichen Zwecken dient (§§ 86a, Abs. 3, StGB).
Die Firma Leipziger Münzhandlung und Auktion Heidrun Höhn e.K., Inhaber Manfred Höhn, der Versteigerer und seine Einlieferer bieten diese Gegenstände nur unter diesen Voraussetzungen an. Mit
der Abgabe von Geboten für Gegenstände, die mit Emblemen des Dritten Reiches versehen sind, verpflichtet sich der Bieter dazu, diese Dinge nur für historisch wissenschaftliche Zwecke aus oben
genannten Gründen zu erwerben und in keiner Weise propagandistisch, insbesondere im Sinne der § 86a StGB, zu benutzen.

Leipziger Münzhandlung und Auktion Heidrun Höhn e. K Inhaber: Manfred Höhn, Versteigerer: Saskia Höhn, Christina Höhn ×

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