Landshuter Rüstkammer oHG
Fachauktionen & Antiquariat
Innere Regensburger Str. 5
D-84034 Landshut

Tel.: 0871-4308740
Fax: 0871-4308739

E-Mail: kontakt@landshuter-ruestkammer.de

Web: http://www.landshuter-ruestkammer.de

Wir führen regelmäßig internationale Auktionen mit verschiedenen Fachbereichen durch und sind mehrmals im Jahr mit Informationsständen auf Waffen- und Antiquitätenmessen im In- und Ausland vertreten.

Eine Auswahl unserer Angebotsbereiche:

Antike Blank- und Stangenwaffen · Rüstungen & Helme · Archäologische Objekte · Antiquitäten & Gemälde · antike Schusswaffen und Zubehör · Jagd · Waffen des Orients/Asiens/Afrikas · historische Gerichtsobjekte · Geschützwesen & Kanonen · Fachliteratur & seltene antiquarische Bücher · Patriotische Objekte Reservistenkrüge & Pfeifen · deutsche und internationale Orden & Ehrenzeichen Phaleristik · deutsche und internationale Uniformierung Kopfbedeckung Ausrüstung Dolche & Säbel· seltenes Porzellan Allach · Zeitgeschichte · Fotos · Militärspielzeuge uvm.

Wir akzeptieren folgende Zahlungsmöglichkeiten

Landshuter Rüstkammer

Versteigerungsbedingungen


Für den gesamten Versteigerungsablauf gelten nachfolgende Versteigerungsbedingungen, die Bestandteil der zustande kommenden Verträge werden. Mit der persönlichen, schriftlichen oder telefonischen Teilnahme an der Auktion sowie am Nach- und Freiverkauf werden folgende Bedingungen anerkannt:

1.
Die Landshuter Rüstkammer oHG (Versteigerer) führt die Versteigerung öffentlich und freiwillig im Namen und für Rechnung seiner Einlieferer durch. Für die Teilnahme an der Auktion ist eine Bieternummer erforderlich, die gegen Legitimation erhältlich ist. Jeder Bieter hat seinen Namen und Anschrift mitzuteilen. Grundsätzlich bietet jeder Kunde im eigenen Namen auf eigene Rechnung. Er ist für alle Zuschläge unter seiner Bieternummer verantwortlich.
2.
Die genannten Katalogpreise sind Limitpreise in Euro. Die Steigerungsrate beträgt rund 10%. Untergebote werden nicht berücksichtigt. Der Zuschlag erfolgt nach dreimaligem Ausruf an den Meistbietenden. Der Versteigerer hat das Recht, Auktionslose zu vereinen, zu trennen, vorzuziehen oder zurückzustellen. Besteht Unklarheit über einen Zuschlag oder wurde irrtümlich ein rechtzeitig abgegebenes höheres Gebot übersehen, so kann der Versteigerer das Auktionslos erneut ausbieten. Bei gleichlautenden Geboten entscheidet das Los. Des weiteren kann der Versteigerer einen Zuschlag verweigern, Personen von der Auktion ohne Begründung ausschließen und Hausverbot erteilen. Diebstahl wird zur Anzeige gebracht.
3.
Aufgrund § 9 Versteigerungsverordnung ist eine öffentliche Besichtigungsmöglichkeit vorgeschrieben; sie ist somit Teil der Versteigerung. Alle Auktionslose können vor der Auktion besichtigt und geprüft werden. Jeder Teilnehmer ist aufgefordert, die Vorbesichtigungsmöglichkeit zu nutzen, um sich selbst einen persönlichen Eindruck vom individuellen Zustand der Objekte zu verschaffen. Alle Auktionsobjekte sind gebraucht, haben Benutzungsspuren und werden in dem Zustand versteigert, in dem sie sich zum Zeitpunkt des Zuschlages befinden, ohne Gewähr und Haftung für offene oder verborgene Mängel. Bei der Ansetzung des Limitpreises sind die jeweiligen Gebrauchsspuren, Abnutzung und geringfügigen Mängel berücksichtigt worden. Verkauft wird unter Ausschluss der Gewährleistung. Reklamationen nach der Auktion können nicht mehr berücksichtigt werden.
4.
Die Katalogbeschreibungen, inklusive der Zustandsbeschreibung, wie auch alle fernmündlich oder schriftlich abgegebenen Erklärungen stellen keine zugesicherten Eigenschaften im Sinne der §§ 459f BGB dar. Sie sind lediglich als Meinungsäußerung zu betrachten, nicht aber als feststehende Tatsachen. Dies gilt insbesondere bei Angaben zu Herkunft, Alter, Originalität, Material, Zustand und Zuschreibung. Zeitbedingte Benutzungs- und Gebrauchsspuren werden nicht gesondert erwähnt. Im Falle einer ausgeführten Reklamation bzw. Wandelung ist die OHG berechtigt, Bearbeitungsgebühren in Höhe von 50,00 Euro zu berechnen und direkt vom zu erstattenden Rechnungsbetrag abzuziehen.
5.
Die Landshuter Rüstkammer, der Versteigerer und seine Mitarbeiter, haften bei Leistungsstörungen lediglich bei grober Fahrlässigkeit und Vorsatz.
6.
Sollte ein Kunde zur Auktion verhindert sein, so besteht die Möglichkeit des gebührenfreien, schriftlichen und telefonischen Bietens. Hierfür ist das Gebotsformblatt aus dem Katalog zu benutzen und für die jeweilige Katalognummer ein Höchstgebot zu benennen, das nicht das Aufgeld/MwSt. enthält. Jedes Gebot ist unwiderruflich und wird nur mit dem Betrag in Anspruch genommen, der erforderlich ist, ein anderes Gebot zu überbieten. Schriftliche Gebote oder Telefonaufträge müssen mindestens 24 Stunden vor Auktionsbeginn beim Versteigerer eingegangen sein, um Berücksichtigung zu finden. Telefonisches Bieten ist erst ab einem Limit von 250,00 Euro möglich und erfordert ein vorheriges, schriftliches Gebot zum Limitbetrag, welches ersatzweise herangezogen wird, wenn die Telefonverbindung mit dem Bieter nicht zustande kommt.
Schriftliche und telefonische Kaufaufträge werden gewissenhaft vom Versteigerer ausgeführt, allerdings ohne Gewähr. Für Übermittlungsfehler, Missverständnisse oder Irrtümer im fernschriftlichen und fernmündlichen Verkehr und für das Zustandekommen der Telefonverbindung wird keine Haftung übernommen; eventuelle Schäden hieraus sind vom Auftraggeber zu übernehmen.
7.
Der Zuschlag verpflichtet den Bieter zur Zahlung und zur Abnahme. Die Bezahlung hat in Euro als Überweisung,auf unser Konto, oder in Bar zu erfolgen, in Ausnahmefällen bei uns bekannten Kunden auch per Scheck.
Saalbieter müssen die ersteigerte Ware noch am Auktionstag bezahlen und abnehmen; eine Aushändigung erfolgt grundsätzlich erst nach vollständigem Zahlungseingang. Bei Erwerb durch schriftliches oder telefonisches Gebot wird die Forderung mit Zugang der Rechnung fällig. Die ersteigerte Ware ist bei schriftlichen/telefonischen Bietern innerhalb von 7 Tagen nach Rechnungsstellung zu bezahlen und in unseren Geschäftsräumen abzuholen. Ein Versand erfolgt ausschließlich auf schriftliche Anweisung sowie auf Rechnung und Gefahr des Käufers und nicht per Nachnahme. Jede Lagerung nach der Auktion, auch bei Zahlungsverzug des Käufers, erfolgt auf Rechnung und Gefahr des Käufers. Das Eigentum am ersteigerten Auktionsobjekt geht erst mit dem vollständigen Ausgleich aller Forderungen des Versteigerers an den Käufer über. Hierbei geht mit dem Zuschlag sowohl die Gefahr des zufälligen Untergangs als auch der Verschlechterung des Objektes an den Käufer über. Bei Verweigerung der Abnahme oder Zahlung und bei Verzögerungen haftet der Käufer für alle daraus entstehenden Schäden, auch ohne Mahnung. Bei Zahlungsverzug werden Zinsen in Höhe von 8% verrechnet (§ 288 Abs. 1 BGB). Der Versteigerer kann in diesem Fall wahlweise Erfüllung des Kaufvertrages oder Schadensersatz wegen Nichterfüllung verlangen.
8.
Der Kaufpreis setzt sich zusammen aus dem Zuschlagsbetrag und dem Aufgeld. Im Aufgeld in Höhe von 23% ist die Mehrwertsteuer enthalten (Differenzbesteuerung nach § 25a UStG), die auch bei Ausfuhr nicht erstattungsfähig ist. Anfallende Bankspesen (u.a. Überweisungsgebühren), Transport- und Versicherungskosten sind vollständig vom Käufer zu tragen. Grundsätzlich bedürfen Rechnungen, die während oder kurz nach der Auktion erstellt werden, aufgrund der Arbeitsüberlastung zusätzlicher Nachprüfung und ggf. nachträglicher Berichtigung (Irrtumsvorbehalt).
9.
Solange Kataloginhaber, Bieter und Teilnehmer an der Auktion sich nicht gegenteilig äußern, versichern sie, dass sie den Katalog und die darin enthaltenen und abgebildeten Objekte aus der Zeit von 1933 bis 1945 nur zu Zwecken der staatsbürgerlichen Aufklärung, der Abwehr verfassungswidriger Bestrebungen, der Kunst, der Wissenschaft oder der Lehre, der Berichtserstattung über Vorgänge des Zeitgeschehens oder der Geschichte oder militärhistorischen Forschung erwerben (§§ 86a, 86 StGB). Die Landshuter Rüstkammer oHG, der Versteigerer und seine Einlieferer bieten derartige Objekte nur unter diesen Voraussetzungen an und geben sie auch nur hierunter ab. Mit der Gebotsabgabe erklärt der Teilnehmer seine Kenntnis und seine Verpflichtung zur Einhaltung der Vorschriften nach § 86a StGB. Aufgrund der hohen Qualität moderner Nachfertigungen von Objekten der Zeitepoche des III. Reiches, übernimmt der Versteigerer auch die oHG insbesondere für die Originalität dieser Katalogpositionen generell keine Haftung. Jeder Teilnehmer hat sich vor Gebotsabgabe bzw. Kauf selbst einen persönlichen Eindruck von Zustand und Echtheit dieser Objekte zu verschaffen.
10.

Generell hat die Katalognummer Vorrang vor der Titelbezeichnung, bei Abweichung von Text und Bild, hat der Text Vorrang. Bücher, Foto-, Postkarten- und Briefmarkenalben, Zigarettenbilderalben, Münzen und Schmuck, Silber- und Bronzeobjekte, Uhren, Spielzeug und Ausweise sind nicht auf Echtheit, Funktion, Beschädigung und Vollständigkeit geprüft.
11.
Der Auktionsteilnehmer verpflichtet sich automatisch zur sofortigen und kostenpflichtigen Abnahme und Zahlung des Limitpreises zzgl. Aufgeld/MwSt., wenn er ein Auktionsobjekt vor, während oder nach der Auktion beschädigt oder zerstört. Darüber hinaus haftet jeder Teilnehmer und Besucher für alle von ihm verursachten Schäden in den Versteigerungs- und Geschäftsräumen, auch ohne eigenes Verschulden.
12.
Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Landshut/Bayern. Es gilt ausschließlich deutsches Recht. Sollte eine oder mehrere Bestimmungen dieser Versteigerungsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein, so bleibt die Gültigkeit der anderen Bestimmungen davon unberührt.
 

Zustandsbewertungen


Z 1 Sehr gute bis gute Erhaltung
Z 2 Gute Erhaltung mit sichtbaren Trage- und Gebrauchsspuren
Z 3 Deutliche Trage- und Gebrauchsspuren, beschädigt, teils unvollständig
Z 4 Starke Mängel/Beschädigungen, unvollständig ×

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